top of page

Bitte geh nicht weg! Trennungsangst beim Hund


Wir alle haben eine starke Bindung zu unseren Eltern, ganz besonders zu unserer Mutter. Das ist für Säugetiere ein lebenswichtiger Umstand, ohne den wir nicht überleben würden. Wir kommen, wie unsere Hunde auch , recht unfertig und hilflos auf die Welt. Über einen längeren Zeitraum hinweg, müssen Säuger intensiv von der Mutter gehegt und gepflegt werden.


Das Leben in Gruppen bietet den idealen Rahmen um eine solche verletzliche Phase zu überstehen, um eine ungestörte Entwicklung sicher zustellen. Bedrohungen werden abgewehrt, Sicherheit, Wärme und Ernährung geschaffen,

Die Evolution hat ideale Aufzuchtbedingungen für einen hochkomplexen Organismus erstellt, die er zum Erwachsenwerden benötigt.


Oxytocin ist dabei das Hormon, dass Bindungen und Beziehungen entstehen lässt, Geburtsvorgänge steuert und die lebenswichtige Ernährung zum Fließen bringt.

Es spielt eine zentrale Rolle für Verhalten innerhalb einer Gruppe und deren Interaktionen untereinander. Soziale Unterstützung, verlässliche Versorgung und Unterstützung lässt einen Organismus reifen und wachsen.

Vorhersagbare Reaktionen lassen uns Vertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln.


Kommt es in diesen komplexen und sensiblen Phasen zu Trennungen, reagiert der Körper entsprechend : Verhalten wird abgeglichen, die Stressachsen im Körper aktiviert - das System der Säugetiere versucht mit aller Kraft das Gleichgewicht, die sogenannte Homöostase, wieder herzustellen.


Darin unterscheiden wir uns nicht von unseren Hunden.

Die Systeme reagieren identisch, wenn das individuelle ! Gefühl der Sicherheit auf einmal nicht mehr da ist.

Die Reaktionen darauf sind ebenfalls sehr individuell : während der eine still in der Ecke sitzt, leidet und winselt, kann der andere lauthals die Wohnung zerlegen und die Nachbarschaft alarmieren.

Hinweise darauf wie groß die Not ist, kann man an der Reaktion nicht finden. Das täuscht so oft über das wahre Leiden hinweg.

Nur weil die Reaktionen kaum wahrnehmbar sind, keine Beeinträchtigung für uns Menschen bedeuten, heißt das nicht, dass der Hund keine Hilfe benötigt.


Viele körperliche Probleme haben hier ihren Ursprung.


Die lauten Ausprägungen sind es aber, die die Halter zum Handeln zwingen. Es droht der Verlust der Wohnung oder gar des Arbeitsplatzes. In jedem Fall ist das Leben, die Lebensqualität, extrem eingeschränkt - das geht im schlimmsten Fall bis zur Abgabe des Hundes.


Lassen sie es nicht soweit kommen !


Ich begleite sie präventiv, schon in der Welpenzeit, und zeige ihnen effektive Möglichkeiten, wie sie der Problematik "Trennungen" begegnen können.


Haben sie bereits einen Hund, der mit Trennungen schlecht zurecht kommt, helfe ich Ihnen, dabei wie sie aus der Angst / Stress Spirale wieder behutsam herauskommen.


Trennungsangst ist kein Erziehungsproblem und lässt sich auch durch "Hau ruck" Methoden nicht bekämpfen - deshalb ist unser Trennungspaket auf mindestens drei Termine ausgelegt.





20 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page